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Eine Frage des Charakters – Problemspieler und wie du mit ihnen an deinem Tisch umgehen kannst

Meinungsverschiedenheiten gehören zum Leben dazu. Auch im Rollenspiel. Auch Leute, die sich öfter streiten, können Respekt voreinander haben. Und nur weil man sich nie mit einer Person zofft, muss man diese nicht unbedingt mögen. Das ist auch am Spieltisch so. Aber manche Leute sorgen für Zwist, nehmen anderen den Spielspaß (bewusst oder unbewusst) oder legen sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit dem Spielleiter an. Foren, Chatrooms und Blogs sind voll mit Beispielen für diese Problemspieler und die Formen, in denen sie auftreten.

Was kannst du also tun, wenn du merkst, dass eine Person an deinem Spieltisch zu dieser Gattung Spieler gehört?

Problemspieler sind natürlich nicht gleich Problemspieler. Es gibt verschiedene Arten und mit jedem von ihnen sollte man anders umgehen. Die Unterscheidungen, die ich hier treffe, sind mit Sicherheit nicht die einzigen die es gibt, es sind aber diejenigen, mit denen ich schon zu tun hatte und wo ich aus Erfahrung sprechen kann. Und: Es geht hier natürlich nur um ProblemSPIELER. Problematische Spielleiter sind noch einmal etwas ganz anderes.

Und um eines vorweg ganz klar zu machen: Nur, weil eine Person an deinem Spieltisch Verhaltensmuster zeigt, die ich hier aufliste, muss es sich dabei noch nicht um Problemspieler handeln. Zu einem Problem werden diese Verhaltensweisen erst dann, wenn es dein oder das Spielvergnügen deiner Mitspielenden nachhaltig beeinträchtigt. Sind die jetzt aufgeführten Verhaltensweisen nur mild vorhanden oder werden von allen Mitspielenden akzeptiert, ist natürlich auch kein Problem vorhanden.




Der Powergamer

Höher, schneller, weiter! Dem Powergamer sind keine Grenzen gesetzt, jedenfalls hätte er das gerne. Seine Charaktere müssen immer die stärksten, schönsten und cleversten sein und alle anderen Charaktere ausstechen, egal worum es gerade geht.

Den Powergamer gibt es in mehreren Varianten, wobei diese Abstufung wie so vieles im Leben ein Spektrum ist und keine klare Abgrenzung:

Ein Extrem ist, dass der Charakter des Powergamers lediglich stark ist und sonst nichts. Alles – von der Charakterklasse über die Hintergründe bis zur Ausrüstung – ist gnadenlos auf Effektivität ausgelegt und eine Geschichte dazu ist, wenn überhaupt vorhanden, nur eine Rechtfertigung für alle Fähigkeiten und Besitztümer des Charakters.

Bei anderen Powergamern gibt es eine große Überlappung mit dem „Protagonistensyndrom“, auf das ich weiter unten genauer eingehen möchte.

Powergamer wollen die Stärksten sein und kommen nicht damit zurecht, wenn jemand besser ist als sie. Egal ob das die Charaktere der anderen Spieler sind oder zum Beispiel ein Gegner, der der Gruppe Probleme bereitet. Dabei können so Sätze fallen wie: „Ich habe jetzt schon drei Mal meinen stärksten Zauber gewirkt – wieso stirbt dieses Vieh nicht endlich!?“

Die erste und einfachste Möglichkeit, mit einem Powergamer um zu gehen, ist tatsächlich, die Person einfach einen Powergamer sein zu lassen. Sofern die anderen Spielenden davon nicht gestört werden, ist ein Powergamer tatsächlich die „zahmste“ Art von Problemspieler, denn nur die härtesten Fälle wollen zu 100 Prozent der Zeit immer am Besten sein. Viele schießen sich auf einen Bereich ein (häufig sind das Kämpfe) und wollen dort um jeden Preis dominieren. Und sofern sie damit den Anderen den Spaß nicht verderben, kann man ihnen diese Freude sogar lassen.

Solchen Powergamern kannst du ab und zu mal einen Knochen hinwerfen, wo sie so richtig brillieren können – einen starken Feind, der zufällig genau gegen ihre ultimative Kombo schwach ist, eine vertrackte Geiselnahme, die ihr Assassine im Alleingang durch Mission Impossible Style Spionageakionen löst oder ähnliches. Achte nur darauf, die anderen Spielenden darüber nicht zu vernachlässigen und auch ihnen die Chance zu geben, zu glänzen.

Sollte „dein“ Powergamer auch diese Situationen für sich ein zu nehmen versuchen, wird es allerdings problematisch. Auch die Anderen an deinem Spieltisch wollen ihren Moment haben und wenn ein Powergamer so optimiert ist, dass er diese Dinge ebenfalls besser kann, musst du ein Machtwort sprechen.

In solchen Fällen passiert das am Besten vor dem ersten Spieleabend, um nicht im Nachhinein den Charakter verändern zu müssen. Ich empfehle nicht zuletzt deswegen immer eine „Session Zero“, also eine Runde nur zwischen dir und den Spielenden einzeln. Hier kann man schnell feststellen, ob der Charakter gut ausbalanciert ist und Stärken wie auch Schwächen hat oder ob irgendwo nachgebessert werden muss.

Wenn während einer solchen Session Zero klar wird, dass einer der Spielenden ein Powergamer ist, sprich die Person ruhig darauf an und bitte Sie, einige Dinge zu ändern. Idealerweise weißt du, in welche Richtung die anderen Spielenden gehen wollen und kannst daher versuchen, die Person in eine Richtung zu lenken, in der sie herausstechen und brillieren kann, wie sie das möchte. Hilft das auch nichts, ist es natürlich auch dein gutes Recht, ein Machtwort zu sprechen und den Charakter in dieser Form einfach nicht zuzulassen. Das ist nicht nur dein Recht sondern auch deine Aufgabe als Spielleiter, um sicher zu stellen, dass alle am Tisch ihren Spaß haben und nicht nur eine einzige Person.

Zum Schluss noch ein kurzer Absatz zu der Variante Powergamer, die keine oder nur wenig Hintergrundgeschichte präsentiert: Auch das ist zuerst einmal kein Problem. Ein Charakter ist das, was am Tisch gespielt wird und nicht jeder kann oder will vorher einen Charakter fest definieren. Das ist kein Problem, so lange der Charakter stimmig gespielt wird. Im besten Fall hast du damit sogar eine Person, deren Bestimmung und Relevanz für den Plot du freier ausdefinieren kannst als bei den anderen Charakteren. Achte nur darauf, dass es gegenüber den anderen Spielenden fair bleibt und du diesem Charakter nicht eine größere Rolle zuschreibst, nur weil du mehr Freiheiten damit hast.




Der Metagamer

Fast jede Person am Spieltisch wird bei deinen Spielabenden gerne mitraten und mitunter ins Schwarze treffen. Ob sich ein NPC als Verräter entpuppt, ein Hinterhalt ansteht oder auch dass ein vermeintlich unwichtiges Detail später sehr wichtig sein wird – allein durch die Menge an Dingen, die Spieler gerne raten, werden sie ab und zu einen Treffer landen.

Ein Metagamer aber rät nicht, sondern weiß. Solchen Problemspielern wirst du vor allen Dingen begegnen, wenn du vorgefertigte Abenteuer spielst, wo sie sich dann gerne die Bücher selbst kaufen oder downloaden und noch vor dem ersten Spielabend genau lesen. So kann sie nichts mehr überraschen und ihre Charaktere sind nahezu unheimlich allwissend.

Aber auch, wenn du auf vorgefertigte Abenteuer verzichtest, kann dir theoretisch ein Metagamer begegnen. In diesem Fall spielen sie oft mit Informationen, die ihr Charakter nicht mitbekommen hat, weil das Gespräch beispielsweise in einem anderen Raum stattfand und der Charakter nicht darüber informiert wurde. Oder sie spielen Werte und Kenntnisse aus, die ihr Charakter überhaupt nicht besitzt.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Es kann sein, dass sich ein Metagamer dieses Verhaltens nicht bewusst ist, sondern beispielsweise Spieler- und Charakterwissen einfach nicht gut trennen kann. Vielleicht ist es eine Person, die schon viele Abenteuer einmal gespielt oder sogar selbst geleitet hat und manchmal nicht ganz parat hat, was genau an deinem Tisch schon vorgekommen ist und was nicht. Oder sie schätzt falsch ein, was in einer bestimmten Kategorie „Basiswissen“ ist und wofür man eigentlich mehr Punkte in einer Fertigkeit bräuchte, als ihr eigener Charakter besitzt. So etwas kommt vor, gerade wenn die Person sich abseits des Spieltisches mit dem entsprechenden Talent sehr gut auskennt.

In diesem Fall reicht es aus, wenn du sie nett daran erinnerst, dass ihr Charakter das nicht wissen kann und ihr erlaubst, die letzte Äußerung oder Tat zurück zu nehmen. Es wird dabei sicher nicht bei einem Mal bleiben, aber wenn du verständnisvoll bleibst, wird schon nach einigen Spielabenden von diesem Verhalten wenig übrig bleiben.

Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn die Person das bewusst macht. Beispielsweise, um besonders clever zu wirken oder aus den „wenigen“ Punkten ihres Charakters das Meiste zu machen, indem sie einfach die Talente ausspart, die sie ohnehin gut kann. Wissensfähigkeiten sind dabei besonders beliebt und einfach machbar.

In diesen Fällen sollte ein klärendes Gespräch das erste Mittel der Wahl sein. Kannst du es nicht klar beweisen, dass die Person zum Beispiel das Abenteuer vorher gelesen hat, frag sie vielleicht, ob es ihr etwas ausmachen würde, die anderen Spieler etwas mehr raten zu lassen. Darin liegt dann kein Vorwurf und ihr wird hoffentlich bewusst, dass was sie tut den anderen Spielern den Spaß nimmt.

Bei über Wert ausgespielten Wissensfähigkeiten steht es dir natürlich jederzeit frei zu sagen: „Das weiß dein Charakter nicht“ oder auch einen relativ schweren Wurf zu verlangen – auch Leute mit wenig Wissen in einem Thema schnappen manchmal höhere Sachverhalte auf.

Wenn auch das nichts hilft, hindert dich im ersten Fall nichts daran, das Abenteuer oder die Gegner einfach um zu schreiben. Fallen sind an anderen Stellen platziert, der verräterische NPC ist ein anderer und bestimmte Monster sind deutlich stärker oder schwächer als in ihren offiziellen Werten angegeben – oder verfolgen völlig andere Taktiken im Kampf.

Spielt jemand an deinem Tisch notorisch „über Wert“, solltest du einfach häufiger Proben auf alles verlangen, was potenziell so ausgespielt werden könnte. Natürlich solltest du nicht so weit gehen, für jede kleine Information sofort einen Würfelwurf zu verlangen, aber sobald jemand logische Sprünge macht, die eigentlich über seinen Kenntnisstand hinausgehen, bitte ihn um einen Würfelwurf. Hat jemand einen solchen Wert hoch genug, um so eine Schlussfolgerung logisch erscheinen zu lassen, kannst du dann gerne darauf verzichten – gewissermaßen als Ansporn.




Das Protagonistensyndrom

Wer will nicht gerne ein Held sein? Die Person, zu der alle aufschauen und an deren Lippen man hängt, wenn sie etwas sagt. Um solche Momente zu erleben, ist Rollenspiel ein wunderbares Hobby, aber trotzdem spielt man hier mit anderen Leuten, die ebenfalls ihre Zeit im Rampenlicht haben wollen. Aber einige Personen tun sich schwer damit und arten schnell in das von mir gerne „Protagonistensyndrom“ genannte Verhalten aus.

Damit ist gemeint, dass ihr Charakter nicht nur ab und zu im Mittelpunkt der Geschichte stehen muss, sondern ständig. Jede Szene, die sich nicht um ihren Charakter dreht, ist ihnen entweder egal oder wird kurzfristig gekapert. Häufig (aber nicht immer) haben die Charaktere außerdem eine sehr dramatische Hintergrundgeschichte, die natürlich immer im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen muss.

Mit so einer Person spricht man am besten noch vor dem ersten Spielabend. Auch hier bietet sich die Session Zero als „Testboden“ an, um zu sehen, wie der Charakter sich verhält. Gerade hier ist es aber auch wichtig, die Hintergrundgeschichte des Charakters durch zu lesen.

Sollte die Geschichte dabei übermäßig lang sein, bitte einfach um eine kurze Zusammenfassung.

Natürlich ist nicht jede Person, deren Charakter eine dramatische Hintergrundgeschichte hat, ein Problemspieler, denn aus Leuten mit einem langweiligen Leben werden nur in Ausnahmefällen Abenteurer. Wichtiger als „pure“ Dramatik ist daher eher die Frage, ob die Geschichte sich einzig und allein darum dreht, was es mit dem Charakter gemacht hat, oder ob auch die Welt oder zum Beispiel wichtige NPCs von dieser Geschichte beeinflusst werden. Wirklich harte, feste Regeln gibt es zu diesem Thema leider nicht, aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass eine Geschichte, die sich ohne reges Interesse an dem Charakter einfach nur langweilig liest, ein kleines Warnsignal sein sollte. Das ist aber eher ein Erfahrungswert als eine feste Regel und wenn du deine Mitspielenden gut kennst, ob nun als Spieler oder persönlich, kannst du besser einschätzen als jeder andere, ob der neue Charakter tendenziell problematisch werden könnte.

Zeigt sich dieses Verhalten erst am Tisch, musst du natürlich damit umgehen. Spielende mit dem Protagonistensyndrom sind nicht nur anstrengend, sie können auch ihren Mitspielenden schnell den Spaß rauben. Um diesem Verhalten am Tisch entgegen zu wirken, gibt es einige einfache Verhaltensweisen, die meistens helfen.

Die Person mit dem Protagonistensyndrom möchte im Vordergrund stehen und das soll sie auch ab und zu tun. Ähnlich wie beim Powergamer solltest du dieser Person die Gelegenheit geben, zu glänzen und dann darf sich auch gerne kurz alles nur um sie drehen. Wie gut sie das macht und wie interessiert die Welt an ihr ist. So lange du den anderen Spielern dieselbe Chance gibst, ist das vollkommen okay.

Im Gegenzug dazu muss diese Person aber auch respektieren, wenn andere Spielende gerade „dran sind“ und das musst du notfalls forcieren. Natürlich nicht alleine. Die anderen Spielenden sollten in diesen Momenten ebenfalls ein Wort mitreden und sagen dürfen, dass dieses Verhalten sie stört. Ermutige sie nicht unbedingt sofort dazu, aber wenn du die Person wiederholt zurecht weisen musst, frag ruhig die anderen Leute am Tisch, was sie davon halten.

Natürlich kann es auch sein, dass eine Person einfach nicht aufpasst, wenn sie nicht im Rampenlicht steht. In solchen Fällen solltest du auch dann ab und zu für sie relevante Dinge einstreuen – entweder Möglichkeiten, zu glänzen oder wichtige Informationen, die ihr Charakter sucht oder benötigt.




Der Schatten

Passenderweise habe ich fast vergessen, etwas über diese Art Problemspieler zu schreiben. Womit wir gleich beim Thema wären: Der Schatten ist.. da. Und macht ansonsten nicht viel. Solche Spielenden reden selten, wenn sie nicht gefragt werden und selbst dann geben sie oft sehr einsilbige Antworten. Man kann manchmal regelrecht vergessen, dass sie überhaupt mitspielen.

Es gibt natürlich Leute, die von Natur aus ruhig sind und diese sind nicht unbedingt Problemspieler, ebenso wie nicht jede extrovertierte Person gleich das Protagonistensyndrom hat. Wenn aber eine Person am Tisch partout nichts macht, wenn man sie nicht dazu auffordert und selbst dann ihre Beteiligung am Spielgeschehen auf ein Minimum beschränkt, solltest du überlegen, was du tun willst.

Zuerst einmal solltest du mit so einer Person unter vier Augen reden. Frag sie, ob sie überhaupt Spaß am Spiel hat, denn häufig liegt da schon das Problem: Der Charakter passt nicht, die Gruppendynamik ist nicht, was sie sich vorgestellt hatten oder das System ist nicht ihre Sache. Manchmal werden sie auch mit dir als Spielleiter nicht warm werden, das ist ganz normal und sagt nichts über deine Fähigkeiten aus. Ist es ein Problem, das ihr gemeinsam beheben könnt, etwa durch einen neuen Charakter oder eine Anpassung des bestehenden Charakters, dann geh‘ da auf diese Person zu. Sollte das Problem tiefliegender sein, ist es auch keine Schande, diese Person aus der Runde heraus zu nehmen, denn immerhin wird sie daran auch keinen Spaß haben.

Manche Leute haben an diesem Spielstil auch Spaß. Sie sind vielleicht nicht sonderlich erfahrene Spieler und wollen es erst einmal ruhig angehen lassen oder diese stoische Art ist Teil ihres Charakterkonzeptes. So lange sie gut mitspielen, wenn es an der Zeit für sie ist, das zu tun, ist das natürlich auch kein Problem.

Schwieriger wird es, wenn sie zum Beispiel auch gleichzeitig noch nicht aufpassen und dem Spielgeschehen nicht folgen. Mangelndes Charakterspiel ist ebenfalls ein mögliches Problem, aber dem kann man mit gutem Zureden und Geduld meist beikommen. Das ist häufig eine Erfahrungssache. Mangelnde Aufmerksamkeit hingegen ist ein wesentlich größeres Problem. Solche Spieler sind oft durch andere Dinge abgelenkt und lenken schlimmstenfalls andere Spielende ebenfalls ab.

In so einem Fall musst du das nicht hinnehmen und kannst die Person, sofern ein Gespräch unter vier Augen nicht geholfen hat, vor den anderen Spielenden bitten, das zu lassen. Man kann niemanden zum Mitspielen zwingen, aber andere ab zu lenken ist etwas, was du nicht tolerieren musst und solltest.

Wenn die Person aber einfach nur unaufmerksam ist und niemanden mit hineinzieht, versuch am besten, sie gelegentlich ins Rampenlicht zu zerren. Anfangs nur kurz, aber immer mal wieder. Mit der Zeit wirst du einschätzen lernen, wann ihre Aufmerksamkeit nachlässt und dann kannst du, mit etwas Übung, sie wieder in den Plot ziehen, beispielsweise indem etwas passiert, wofür ihr Charakter wie gemacht ist. Mit der Zeit bessert sich die Aufmerksamkeit solcher Spieler damit oft dramatisch und sie bekommen mehr Übung im Spiel – was dann auch ihre Performance verbessert. Ein Gewinn für alle.




Zum Schluss

Es gibt natürlich noch viele weitere Arten von Problemspielern und Mischungen. Menschen sind unterschiedlich und das beste Mittel, um mit Problemspielern fertig zu werden, sind Übung und Empathie. Versuch, dich in deine Mitspieler hinein zu versetzen und zu verstehen, warum sie so handeln, wie sie handeln.

Nicht jede Person mit kleinen Marotten oder Schwächen ist gleich ein Problemspieler. Und in den meisten Fällen reicht schon ein klärendes Gespräch aus, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Rollenspiel ist ein Gemeinschaftshobby und wird nur selten von Leuten gespielt, die anderen aktiv den Spaß verderben wollen.

Wenn du allerdings eine solche Person am Tisch hast oder man miteinander einfach nicht klar kommt, dann kann es auch das Beste sein, sich von dieser Person zu trennen. Ich sehe das immer als letztes Mittel an, aber wie im richtigen Leben auch passt es manchmal einfach nicht. In diesem Fall kann man auch auseinander gehen und sich trotzdem noch gegenseitig respektieren.

Viel Spaß beim Spielen!

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